Später Niederlage in Rindelbach

Eine Woche nach dem 3:2 gegen den FC Ell­wan­gen II musste die zweite Garde des TSV Hüt­tlin­gen die Reise nach Rindel­bach antreten. Man wollte auch hier einen Sieg ein­fahren, um weit­er­hin einen Platz im vorderen Mit­telfeld zu bele­gen und ging mit dementsprechen­dem Elan in die Par­tie.

Von Anfang an war der TSV ver­sucht, das Rud­er in die Hand zu nehmen und schnell in Führung zu gehen. Vor allem über die bei­den Außen­spiel­er Dayan und Gschwindt ver­sucht­en die Hüt­tlinger die Brech­stange anzuset­zen. Man merk­te jedoch schnell, dass sich die Rindel­bach­er auf diese Weise nicht über­rumpeln ließen; dem TSV Hüt­tlin­gen gelang es nicht wirk­liche Tor­chan­cen zu gener­ieren. Auch wenn man defin­i­tiv mehr Spielanteile hat­te, kamen die Geg­n­er immer stärk­er auf, teil­weise auch ein­ge­laden durch Fehler im Hüt­tlinger Spielauf­bau. Der TSV Hüt­tlin­gen kon­nte sich aber in den bren­zli­gen Sit­u­a­tio­nen auf seine Defen­sive ver­lassen, nur in weni­gen Momenten war noch ein Quäntchen Glück nötig. Vor der Hal­bzeit hat­te der TSV dann seine größte Chance im Spiel: Nach einem gut her­aus gespiel­ten Angriff schoss Jan Arnold den Ball nur knapp am linken Pfos­ten vor­bei. So ging es tor­los zum Pausen­tee.

Nach ein­er ener­gis­chen Hal­bzeitrede durch die Train­er Hail­er und Roder wollte man die Fehler aus Hal­bzeit 1 vergessen und rasch in Führung gehen. Doch auch die Rindel­bach­er hat­ten Lunte gewit­tert und woll­ten sich nicht unterkriegen lassen. Und zu allem Unglück dauerte es grade ein­mal 5 Minuten bis es im Hüt­tlinger Kas­ten klin­gelte. Nach einem Eck­ball köpfte Anton Seyler an die eigene Lat­te von wo der Ball einem Rindel­bach­er auf den Fuß sprang. Dieser fack­elte nicht lange und schloss zum 1:0 für Rindel­bach ab. Damit war der kom­plette Plan zunichte gemacht und die Hüt­tlinger mussten plöt­zlich einem Rück­stand hin­ter­her­ren­nen. Wie erwartet stell­ten sich die SGM Rindelbach/Neunheim nun „hin­ten rein“ und ver­sucht­en die Führung zu vertei­di­gen. Bernd Hail­er reagierte und brachte mit Mar­tin Schnei­der der bere­its zur Hal­bzeit eingewech­selt wurde und Rene Freimuth neuen Wind in die Par­tie. Ger­ade über Schnei­der rollte nun Angriff um Angriff. In der 75. Minuten ver­suchte er erneut sich über außen durchzuset­zen, die Rindel­bach­er kon­nten zwar klären, der Ball sprang aber zu Flo­ri­an Hail­er, der den geg­ner­ischen Tor­wart aus rund 16 Metern mit einem her­rlichen Heber über­wand und für den Aus­gle­ich sorgte. Nun waren die Hüt­tlinger wieder in der Par­tie und woll­ten noch 3 Punk­te mit nach Hause nehmen. Die Rindel­bach­er jedoch schienen mit dem Punkt zufrieden zu sein und vertei­digten weit­er kon­se­quent, sodass der TSV nicht zum erneuten Tor­erfolg kam. 90 Minuten waren bere­its gespielt und es schien als wür­den sich bei­de Mannschaften die Punk­te teilen müssen, da entsch­ied der Schied­srichter auf einen indi­rek­ten Freis­toß im Hüt­tlinger Strafraum. Was war passiert? Ein Hüt­tlinger Spiel­er hat­te sich beim Schied­srichter beschw­ert, weil dieser eine klare Abseitssi­t­u­a­tion nicht gep­fif­f­en hat­te, worauf der Schied­srichter auf besagten Freis­toß im Strafraum entsch­ied. Zum Schock für den TSV II ver­wan­delte der Rindel­bach­er Schütze diesen Freis­toß direkt zur 2:1 Führung. In der Nach­spielzeit hat­te der TSV dann noch einen Freis­toß vor dem geg­ner­ischen Sechzehn­er, dessen einziges Resul­tat jedoch war, dass sich Kapitän Thomas Herdeg beim Zusam­men­prall mit dem geg­ner­ischen Tor­wart ver­let­zte und ver­mut­lich vor­erst aus­fall­en wird. Der TSV erlebt damit die zweite Nieder­lage in der Kreis­li­ga B und find­et sich vor­erst auf dem 10. Tabel­len­platz wieder.

Am kom­menden Son­ntag gilt es nun gegen daheim die DJK SV Aalen, die sich direkt hin­ter dem TSV Hüt­tlin­gen II auf dem 11. Platz befind­en. Vor allem, wenn man den Abstand nach vorne nicht ver­größern möchte, ist ein Dreier enorm wichtig für den TSV. Die Aalen­er haben in der laufend­en Sai­son die drittmeis­ten Gegen­tore bekom­men, was es am Woch­enende auszunutzen gilt. Anpfiff ist am Son­ntag bere­its um 13 Uhr. Wie jede Woche freut sich der TSV Hüt­tlin­gen II über zahlre­iche Fans, die den Weg zum Bolzen­steig find­en.

Auf­stel­lung: Lennart Kunz – Matthias Buck (70. Julian Stürmer), Deniz Dogru (76. Antoni­no Rosa), Mahir Dogru, Anton Seyler – Jan Arnold (64. Rene Freimuth), Edip Dayan, Silas Geschwindt (46. Mar­tin Schnei­der), Thomas Herdeg, Manuel Stegmaier – Flo­ri­an Hail­er

Tore:
1:0 Schips (50.)
1:1 Hail­er (74.)
2:1 Stei­dle (88.)